United Nations High Commissioner for Refugees
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Verteilung von Winterpaketen in Afghanistan

© UNHCR/J. Tanner
Khalil, 65, steht vor seinem behelfsmäßigen Haus, in dem er mit seiner Familie lebt, seit sie 2002 zurückgekehrt sind.

30. November 2012

Kabul - In den letzten Wochen hat UNHCR die Verteilung von Hilfsgütern für den bevorstehenden Winter an beinahe eine Million Menschen (40.000 Familien) sowohl in abgelegen Gebieten Afghanistans als auch in Kabul begonnen. Die Empfänger sind Menschen, die vor kurzem aus Pakistan und dem Iran zurückgekehrt sind, Binnenvertriebene - dazu gehören auch Menschen, die durch Konflikte vertrieben wurden - und andere, die durch die kalte Jahreszeit gefährdet sind.

Eisige Temperaturen im Winter

Im Winter können die Temperaturen in Afghanistan bei -26 °C liegen, weshalb es besonders wichtig für die Menschen ist, vor der Kälte geschützt zu sein. UNHCR ist in erster Linie dafür zuständig, Winterpakete an RückkehrerInnen und besonders gefährdete vertriebene Menschen in den ländlichen Gebieten Afghanistans zu verteilen. Im vergangenen Winter hat UNHCR aufgrund der schwierigen Bedingungen auch in anderen Siedlungen in Kabul Hilfsgüter verteilt. Die Verteilung wird gemeinsam mit dem Ministerium für Flüchtlinge und Rückkehr, OCHA (dem Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten), und der Nationalen Behörde für Katastrophenmanagement koordiniert.
Die Hilfslieferungen, die im ganzen Land verteilt werden, beinhalten Zelte, Decken, Plastikplanen, Benzin, Schlafmatten, Laternen, Kanister, Küchensets, Seife und warme Kleidung. Dieses Jahr sind 30.000 Empfänger der Winterpakte Menschen, die in den informellen Siedlungen in Kabul leben.
Hilfslieferungen, um weitere Vertreibung zu verhindern
 
Neben der Bereitstellung von Hilfe für die Menschen in Gefahr, dient die Winter- Verteilungsaktion auch als Prävention von weiteren Vertreibungen aus den ländlichen Gemeinden, in denen die alternativen Unterstützungsmöglichkeiten begrenzt sein können. Fast 460.000 Menschen sind wegen des Konfliktes in Afghanistan intern vertrieben worden. Die meisten befinden sich im Süden (137.000 Personen), gefolgt von der Zahl der Menschen im Westen (121.527) und im Osten (95.134).
Die zurückgekehrten Flüchtlinge und die Binnenvertriebene leben oft unter extrem schlechten Bedingungen in isolierten Gemeinden, zu denen der Zugang sehr schwierig ist. Zu den Empfängern der Hilfslieferungen von UNHCR zählen besonders notleidende RückkehrerInnen und Binnenvertriebene, allein erziehende Mütter, ältere oder behinderten Personen und Kinder.
UNHCR-Unterstützung für 4.7 Millionen RückkehrerInnen
Seit 2001 hat UNHCR rund 4.7 Millionen afghanischen Flüchtlingen geholfen, die freiwillig nach Hause zurückgekehrt sind. Allerdings leben fast drei Millionen registrierte afghanische Flüchtlinge immer noch im Exil in Pakistan oder dem Iran.

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Fotogalerie: Rückkehr nach Afghanistan

 
 
 
 
 
 
 
 

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