UNHCR: Tatsächliche Brandursache in Asyl-Unterkunft lückenlos aufklären

Große Sorge über möglichen Brandanschlag

Wien, 10.12.2009 - Das UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR hofft auf eine rasche und lückenlose Klärung der Ursachen, die den Brand in einer Unterkunft für Asylsuchende in Klagenfurt im Juni 2008 ausgelöst haben.

Tief besorgt äußerte sich heute der UNHCR-Vertreter für Österreich und Deutschland, Dr. Michael Lindenbauer, über die jüngsten Presseberichte, nachdem es sich möglicherweise doch um einen Brandanschlag gehandelt haben könnte. Das verheerende Feuer hatte am 12. Juni 2008 ein Menschenleben gekostet, zudem wurden zahlreiche Asylsuchende verletzt.

„Für UNHCR ist es von großer Bedeutung, dass zweifelsfrei und rasch aufgeklärt wird, wie es tatsächlich zu diesem tragischen Ereignis kommen konnte. Sollte es allfällige Verantwortliche geben, müssen diese ausfindig gemacht und bestraft werden.“

Rückfragen: Gabrielle Sabourin, sabourin@unhcr.org, T: (+43/1) 260 60-4048


Veröffentlicht am: 10.12.2009