United Nations High Commissioner for Refugees
  • Schriftgröße  Normal size text Increase text size by 10% Increase text size by 20% Increase text size by 30%
  • Drucken Drucken
  • Empfehlen Empfehlen
An Email: *
Ihr Name: *
Ihre Email: *
Ihre Nachricht:
Felder mit * müssen ausgefüllt werden. Die Angaben aus diesem Formular werden nicht gespeichert oder an Dritte weitergegeben.

Sorge um Migranten und Flüchtlinge in Libyen

Zivilisten auf der Tripoli Street in Misrata
© UNHCR/H. Caux

Genf/Tripolis - UNHCR und seine Partner sind weiterhin über die Lage von Ausländern in Libyen besorgt. Zusammen mit der ‚International Organization for Migration’ (IOM), arbeitet UNHCR eng mit dem ‚National Transitional Council Stabilization Team’  zusammen, um den betroffenen Gruppen, darunter Migranten und Flüchtlinge, mehr Sicherheit bieten zu können. Verhandlungen mit dem Justizministerium und dem Innenministerium sollen die Bevölkerung für die Nöte der Betroffenen sensibilisieren und für Schutz sorgen.

UNHCR-Mitarbeiter haben wiederholt Flüchtlinge und Asylsuchende in Tripolis besucht, so etwa eine Gruppe von 60 Sudanesen aus Darfur, von denen einige im Konflikt verwundet wurden. Eine Gruppe von Eritreern berichtete, dass zwei Bekannte in einer Schießerei in Sabha ums Leben gekommen seien. Seit UNHCR und IOM Nottelefone eingerichtet haben, sind viele Anrufe von Flüchtlingen und Migranten registriert worden, die von Sicherheitsmängeln, etwa ungerechtfertigten Verhaftungen, berichtetet haben.

Eine Gruppe von Somaliern soll, eingekesselt von Rebellen, aus der Sabha-Region geflohen sein. UNHCR plant Menschen nach Tripolis zu evakuieren.

Weiterhin sind auch viele Libyer selbst in ihrem Land vertrieben. Mehr als tausend Menschen aus Tewergha leben derzeit in drei Siedlungen in den Vororten der Hauptstadt. Sie berichten, dass ihre Häuser und Schulen zerstört wurden. Hinzu kommen in dieser Gegend noch etwa 6.000 Binnenvertriebene aus Tarhone und ungefähr die gleiche Anzahl aus Bani Walid.

Libysche Helfer berichten UNHCR, dass im Osten des Landes rund 50.000 vertrieben sind, die Hälfte davon hat sich in Bengasi niedergelassen. Aus Ajdabija und Brega werden wenige Rückkehrer gemeldet. Dort mangelt es weiterhin an Elektrizität und medizinischer Versorgung.

« zurück

URL: www.unhcr.ch/presse.html
copyright © 2001-2014 UNHCR - all rights reserved.