Vor seiner Ernennung zum ersten Flüchtlingshochkommissar der Vereinten Nationen war Gerrit Jan van Heuven Goedhart Rechtsanwalt und Journalist. Während des Zweiten Weltkriegs war er im niederländischen Widerstand aktiv und Mitglied der Exilregierung in London.
Als Flüchtlingshochkommissar der Vereinten Nationen bemühte er sich besonders um die Mittelbeschaffung für die Unterstützung der schätzungsweise 2,2 Millionen Flüchtlinge, die nach dem Zweiten Weltkrieg noch immer heimatlos waren.
Bis zu seinem Tod im Jahre 1956 hatte er UNHCR auf eine wesentlich solidere finanzielle Grundlage gestellt. Er verlagerte den Schwerpunkt der Arbeit von UNHCR von der Wiederansiedelung in Drittländern auf die Integration vor Ort in Europa. Seine Errungenschaften zugunsten von Flüchtlingen wurden 1954 anerkannt, als dem Amt der Friedensnobelpreis zuerkannt wurde.
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